Ein Unternehmen der Kirche.

Mauritius (Moritz)

22. September

Der heilige Mauritius (lateinisch »Mann aus Mauretanien«) war Kommandant der sogenannten Thebäischen Legion, die vornehmlich aus Christen bestand. Als sich die Legion weigerte, den römischen Göttern zu opfern und sich an der Christenverfolgung durch Kaiser Maximian (286–305) zu beteiligen, wurde sie bei Agaunum, später St. Maurice/Schweiz gegen 290 niedergemetzelt.
Aus einem Brief des Mauritius an den Kaiser: »Niemals also, o Kaiser, können wir dir gehorchen, wenn er (Jesus Christus) uns zu gehorchen verbietet. Zu allem übrigen sind wir bereit: zeige uns den Feind, und du wirst uns am Werke sehen. Unsere Arme sind nicht Arme von Henkersknechten, sondern Arme von Soldaten, sie verstehen es wohl, die Feinde des Reiches zu bekämpfen, doch können sie nicht Unschuldige und Bürger töten.«

Attribute:

Der heilige Mauritius wird dargestellt in Soldaten- oder Ritterrüstung bewaffnet mit Lanze, Schwert und Schild meist von dunkler Hautfarbe.

Der heilige Mauritius war unter den Ottonen und Saliern Reichspatron, er ist Patron der Soldaten, der Waffen- und Messerschmiede, der Kaufleute, Färber, Hutmacher, Weber, Wäscher und Glasmaler sowie der Weinstöcke. Er wird angerufen gegen Besessenheit, Gicht und Ohrenleiden sowie bei Pferdekrankheiten.