Ein Unternehmen der Kirche.

Stephan Pongrácz

7. September

Stephan (griechisch »der Bekränzte«) Pongrácz wurde 1582 in Alvinc/Siebenbürgen geboren. Er studierte am Jesuitenkolleg in Graz und trat 1602 in die »Gesellschaft Jesu« ein. 1618 schickte ihn sein Orden zur Unterstützung seiner dortigen Mitbrüder nach Kaschau (Kosice) in Ungarn. 1619 eroberte der Fürst Bethlen Gabor von Siebenbürgen die Stadt Kaschau. Er zwang den dortigen Christen den Calvinismus auf, einer von Johannes Calvin in Genf ausgehenden reformatorischen Religion, die die reale Gegenwart Christi in der Eucharistie leugnet und nur eine geistige Gegenwart annimmt sowie die Unfreiheit und totale Vorherbestimmung des Menschen behauptet. Da Stephan Pongrácz und seine Mitbrüder Grodecz und Crisinus ihrem Glauben treu blieben und einen Übertritt zum Calvinismus ablehnten, wurden sie zu Tode gefoltert (7. und 8. September 1619). Stephan Pongrácz wurde am 2. Juli 1995 in Kaschau heilig gesprochen.