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Der Sonntag – Ursprung und Bedeutung

Bedeutung

Im Urchristentum war es üblich, das so genannte Herrenmahl einmal wöchentlich zu feiern. Dabei galt das Gedächtnis des Erlösungswerks Jesu Christi, also das Gedenken an dessen Leiden und Sterben für das Heil der Welt sowie seine Auferstehung am dritten Tag, als zentraler Bezugspunkt für die frühen Christen. Dieses wurde in der Erwartung seiner Wiederkunft als »Brotbrechen« (Abendmahl bzw. Eucharistie) gefeiert.

Entstehung des Sonntag

Entstehung des Sonntag Der Sonntag war als Folgetag des jüdischen Sabbats der erste und nicht der letzte Wochentag. Denn wie der Sabbat als arbeitsfreier Tag das Ziel der Schöpfung Gottes symbolisierte, so markierte der Sonntag für die Christen den Beginn der neuen Schöpfung. Deshalb nehmen auch die Liturgieerklärungen der Kirchenväter einen besonderen Bezug auf den Sonntagsgottesdienst. Schließlich legte Kaiser Konstantin der Große den Sonntag im Jahre 321 gesetzlich als wöchentlichen Ruhetag fest, um auf diese Weise das Christentum zur ersten Religion im Staat zu machen.

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