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Allerseelen (2. November)

Herkunft und Bedeutung

Entstehung und Bedeutung:

Allerseelen - Lodovico Carracci: Engel befreit arme Seelen aus dem Fegefeuer (ca. 1610), Quelle: WGANeben Allerheiligen wurde seit dem Ende des 10. Jahrhunderts, ausgehend von der Benediktinerabtei Cluny, am 2. November mit Allerseelen ein Gedenktag für alle Verstorbenen (Armen Seelen) eingeführt. Diese befinden sich nach katholischem Verständnis im Fegefeuer (Purgatorium) und haben die volle Gemeinschaft mit Gott noch nicht erreicht.

Damit verbunden ist vielerorts die Tradition der so genannten Gräbersegnung, welche bereits am Nachmittag von Allerheiligen vom Priester durchgeführt wird. Dazu werden die Gräber vor allem mit Lichtern besonders festlich geschmückt.

Es wir auch darüber spekuliert, ob der Ursprung für den Gedenktag Allerseelen mit dem großen keltischen Totenfest Samhain am Ende des Monats November im Zusammenhang steht bzw. der Termin bewusst auf dieses alte keltische Fest verlegt wurde.

Geschenktipps zu Allerseelen:

Auch zu Allerseelen gibt es die eine oder andere Geschenkidee:

  • So können Familienoberhäupter, die den Zusammenhalt ihrer Familie über den Tod hinaus fördern möchten ein wenig Geld mit der ausdrücklichen Weisung hinterlassen, dass die Nachkommen zu bestimmtem Anlässen zusammenkommen sollen (bspw. 100. Geburtstag des Verstorbenen usw.).
  • Außerdem bietet es sich an Allerseelen an älteren Menschen einen Besuch zum weit entfernten Friedhof zu ermöglichen, den diese aufgrund ihrer Gebrechlichkeit nicht mehr so gut erreichen können.
  • Eine Vielzahl geeigneter Bücher und Ratgeber zu Tod & Trauer finden Sie im Vivat!-Shop. Ebenfalls können Sie sich dort eine Auswahl passender Dekorationsideen für Gräber (Grablichter und mehr) erwerben.

Quellen: