Ein Unternehmen der Kirche.

Hilfe und Trost bei Krankheit

Kranke zu besuchen gehört zu den so genannten Werken der Barmherzigkeit (Mt 25,34–46). Es ist also eine wahrhafte christliche Tat, einem Kranken Trost zu spenden und Genesung zu wünschen.

Um für einen Kranken Gottes Segen, Stärkung und letztlich Heilung zu erbitten, kennt die Kirche das Sakrament der Krankensalbung.

Darüber hinaus sind viele Kranke dankbar für eine kleines Zeichen der Verbundenheit und Zuwendung. Dabei erfüllen oft schon Kleinigkeiten ihren Zweck, wenn sie mit Liebe ausgewählt und einer lauteren Absicht verschenkt werden.

Es sind hierbei oft die kleinen Gesten, die dem Kranken zeigen, dass man an ihn denkt. Gerade kleine Aufmerksamkeiten, die an die konkrete Befindlichkeit des Kranken angelehnt sind, zeigen, dass man sich mit seiner Situation auseinandergesetzt hat:

So freut sich ein bettlägriger Mensch vielleicht über ein spannendes Buch, das die Langeweile vertreibt. Bei Erkältungen mit Halsschmerzen kommt eine hübsche Teetasse mit aufbauendem Spruch bestimmt oft zum Einsatz und sorgt für ermutigungende Gedanken. Auch können eine CD mit Entspannungsmusik oder ein Kräuterkissen für Linderung sorgen, wenn Schlaflosigkeit den Kranken plagt.

Das Wichtigste ist vor allem zu zeigen, dass man für den Menschen da ist und an ihn denkt. Zeit mit ihm zu verbringen, ihm zuzuhören und seine Sorgen und Nöte ernst zu nehmen sind hierbei genauso von Belang wie dem Menschen dabei zu helfen, ihn aus einem Gefühlstief zu holen und auf schöne und positive Dinge hinzuweisen.

Ob mit einem schönen Präsent, einem aufmunternden Brief oder einem originellen Mitbringsel wie beispielsweise einem selbstgestickten Taschtentuch – hauptsache Sie transportieren mit ihrem Geschenk, Ihren Beistand und Trost, über den sich der Kranke bestimmt freuen wird.