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Die Taufe - die Eingliederung in die Kirche

Bedeutung und Ursprung des ersten Sakraments

Bedeutung des Taufsakraments

Das erste und zugleich wichtigste Sakrament im Christentum ist die Taufe. Innerhalb der katholischen Kirche gehört es zu den drei Initiationssakramenten (neben Eucharistie und Firmung).

Mit der Taufe wird der Täufling offiziell in die Gemeinschaft der Kirche eingegliedert und nimmt damit am kirchlichen Leben teil. Die Taufe der Katechumenen (Anwärter) findet traditionell vor allem in der Osternacht statt, um das Sterben des alten Menschen und das Auferstehen des neuen mit Jesus Christus zu verdeutlichen.

Ursprung und Entstehung der Taufe

Sakrament der Taufe - Entstehung der Taufe In den vergangenen Jahrhunderten hat die Taufe eine vielfältige Entwicklung erfahren, die sich bis heute in den verschiedenen Ausfaltungen des Rituals wiederspiegelt. Ihren Ursprung hat diese bereits im Judentum, wo es schon diverse Reinigungsrituale gab. Mit Johannes dem Täufer bekam die Entwicklung dann eine neue Dimension: Sie wurde nur ein einziges Mal vollzogen. Die Johannestaufe hatte als Ziel das Sündenbekenntnis sowie die Umkehr (Buße) und geschah somit als Zeichen zur Vergebung der Sünden. Jesus selbst empfing laut den Berichten der Evangelien die Taufe durch Johannes den Täufer und wurde des göttlichen Geistes teilhaftig.

In der Urkirche wurden anfangs hauptsächlich Erwachsene getauft, da hier die Vorstellung einer bewussten Entscheidung für den christlichen Glauben vorherrschte. Mit der zunehmenden Verbreitung des Christentums im römischen Reich kam es aber immer häufiger vor, dass sich auch ganze Familien mit Kindern und Hauspersonal taufen ließen.

Daraus entstand im Laufe des 4. Jahrhunderts dann schließlich die Säuglingstaufe. Diese Entwicklung wurde besonders begünstigt durch die aufkommende Lehre von der Erbsünde und der Auffassung, diese durch die Taufe weitestgehend zu tilgen, die vor allem vom heiligen Augustinus propagiert wurde.

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Quellen: