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»Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott«

Die unkonventionelle Erzählung über Glauben und Trost

»Die Hütte - Ein Wochenende mit Gott« Filmplakat

Fans des millionenfach verkauften New York Times-Bestsellers vom kanadischen Autor William P. Young durften sich freuen:
Die Verfilmung des erfolgreichen Romans »Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott« (OT »The Shack«) erschien knapp 10 Jahre nach Veröffentlichung auch auf der großen Leinwand. Die unkonventionelle Geschichte rund um die Themen Trost, Glaube und Spiritualität entführt den Zuschauer auf einen Wochenend-Ausflug der ganz besonderen Sorte. Mit an Bord: die heilige Dreifaltigkeit.

Worum geht es in dem Film?

Jahre nach der Entführung seiner jüngsten Tochter Missy vermag es der Familienvater Mackenzie »Mack« Allen Phillips (gespielt von Sam Worthington) einfach nicht, sich aus seiner tiefen Trauer und von seinem Schmerz zu befreien. Eine geheimnisvolle Einladung zum mutmaßlichen Ort des Verbrechens soll Antworten liefern…

Die Familientragödie

Missys Verschwinden geschieht drei Jahre zuvor, während eines Familienurlaubs. Mackenzies Frau Nan (Radha Mitchell) kann nicht dabei sein und lässt ihn alleine mit dem gemeinsamen Kindern in den Camping-Urlaub fahren.

Dort geschieht das Unglück: als die beiden älteren Kinder einen Kanu-Unfall haben und Mackenzie zur Hilfe eilt, um seinen Sohn vor dem Ertrinken zu bewahren, verschwindet die kleine Missy. Ihre letzte Spur findet man später in einer Schutzhütte im Wald, nahe des Campingplatzes, auf dem die Familie Urlaub machte.

Durch Trauer und Schuldgefühle in ein tiefes Loch gestürzt, entfremdet sich Mack immer mehr von seinen Mitmenschen. Eine wirkliche Verbindung auch zu seiner Familie lässt er nicht mehr zu.

Eine Einladung von Gott

Glückliche Tage: Mack (Sam Worthington, rechts) mit seinen Kindern Kate (Megan Charpentier), Josh (Gage Munroe) und Missy (Amélie Eve) (v.l.n.r.) © 2017 Concorde Filmverleih GmbH / Jake Giles Netter
© 2017 Concorde Filmverleih GmbH / Jake Giles Netter
Eines Tages erhält er einen mysteriösen Brief, der ihn zugleich schockiert und zutiefst erschüttert: Es ist eine Einladung in eben jene Hütte. Zu den schmerzhaften Erinnerungen und der Angst gesellt sich auch die Frage nach der Bedeutung dieser Einladung. Denn was Mackenzie noch mehr verunsichert, ist der Absender: Papa.

Dies ist der persönliche Spitzname, den Nan Gott gibt. Eine Information, die nicht viele Menschen haben. Erst hin und her gerissen, entschließt sich Mack letztendlich dazu, zur Hütte zu fahren. Was ihn dort erwartet, soll sein Leben erneut von Grund auf verändern...

Glaube und Trauerbewältigung

Wie der deutsche Untertitel dem Zuschauer bereits im Vorfeld verrät, macht Mack persönliche Bekanntschaft mit Gott. Dies geschieht erstmal auf eine Art, die man im Grunde  – ob gläubig oder nicht – überhaupt nicht erwartet.

Bei der Dreifaltigkeit zu Gast

Jesus (Aviv Alush), Mack Phillips (Sam Worthington), Papa (Octavia Spencer) und Sarayu (Sumire Matsubara) (v.l.n.r.). © 2017 Concorde Filmverleih GmbH / Jake Giles Netter
© 2017 Concorde Filmverleih GmbH / Jake Giles Netter
Gott begegnet Mack in drei oder letztlich sogar vier Inkarnationen. Zum Einen ist da »Papa«, gespielt von der afroamerikanischen Schauspielerin Octavia  Spencer. Sie stellt eine weibliche Form Gottes dar. Begründet wird dies im Film mit der Tatsache, dass Mack eine schreckliche Vergangenheit mit seinem Vater hatte und dass eine Vater-Figur in seiner gegenwärtigen Situation noch nicht gut wäre.

Des Weiteren ist auch der Heilige Geist in Gestalt der hübschen Sarayu dabei, der von der japanischen Schauspielerin Sumire dargestellt wird. Sie verkörpert die Kreativität und wird wie ein frischer Wind präsentiert.

Dann gibt es noch Jesus, der vom jüdischen Schauspieler Avraham Aviv Alush gespielt wird. Er wird auch im Film als Sohn und Inkarnation Gottes gezeigt. Zum Schluss wandelt sich die Erscheinung Papas. Für die letzte und schwerste Aufgabe Macks an diesem Wochenende, so meint Papa, hätte er nun einen Vater an seiner Seite nötig.

Hilfe bei Glaubensfragen und Trost

Was Mack an dem Wochenende erlebt, ist nicht nur eine Begegnung mit Gott, der ihm dabei hilft, neue Perspektiven einzunehmen und ihm Liebe sowie auch dringend benötigte Antworten gibt.
Mack soll sich mit Hilfe der Dreifaltigkeit seinen Ängsten stellen, aus seiner festgefahrenen Situation befreien und richtige Trauerarbeit leisten. Hierbei werden zwar wichtige und tiefgründige Themen aufgegriffen, jedoch nicht umfassend besprochen.

© 2017 Concorde Filmverleih GmbH / Jake Giles Netter  Octavia Spencer als "Papa"
© 2017 Concorde Filmverleih GmbH / Jake Giles Netter

So kreisen Gespräche sowohl rund um die Frage der Theodizee (Wie kann ein allmächtiger und gütiger Gott all das Leid auf der Welt zulassen?) als auch um den persönlichen Glauben, Vergebung, selbstgerechtes (Ver-)Urteilen und Trost.
Dem Zuschauer wird ein unkonventioneller christlicher Glaube wie auch ein viel persönlicheres Gottesbild vorgestellt als im Katechismus steht. Dennoch lohnt sich ein Blick in diesen ermutigenden Hollywood-Streifen, der schwere Kost wie Trauerarbeit und Entwicklung im Glauben auf sehr emotionale Art verpackt und zugleich recht eingängig vermittelt.

Nichtsdestotrotz ist »Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott« kein bloßer Feel-Good-Film, bei dem am Ende alles wieder so ist, wie man es am liebsten hätte. Der Zuschauer begleitet Mack bei seiner Entwicklung und Trauerarbeit, erlebt jedoch neben emotionalen Situationen auch die zahlreichen schönen Dinge des Lebens, welche mittels beeindruckender Landschaftsaufnahmen, gefühlvoller Musik und  berührender Gespräche vermittelt werden.

Wer gefühlvolle Filme mag und auf eine ungewöhnliche Gottesbeziehung neugierig ist, wird mit »Die Hütte – ein Wochenende mit Gott« einen Film vorfinden, der Mut macht und einen anderen Zugang zum persönlichen Glauben ermöglicht.

Sehen Sie sich hier den offiziellen Trailer zum Film an:

Weitere Informationen

Buch & Hörbuch zum Film

Die Hütte - Ein Wochenende mit Gott (Roman)Roman von William Paul Young »Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott«: Vor Jahren ist Macks Tochter verschwunden. Ihre letzten Spuren hat man in einer Waldhütte ge­funden. Nun erhält er eine rät­sel­hafte Einladung dorthin, die sein Leben verändert.

Die Hütte - Ein Wochenende mit Gott (Hörbuch)Hörbuch zum Roman »Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott« (6 CDs): Auf sechs CDs und in 458 Minuten begleiten Sie den treuen Familienvater Mackenzie auf seiner Reise durch Trauer und Schmerz, hin zu neuem Verständnis und Mut für das Leben.

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